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Filmvortrag über den Jakobsweg im Seniorenhaus am Burgerfeld


28.02.2013

Zwölf Kilo Körpergewicht hat Hubert Bauer verloren. Und doch ein Pfund dazugewonnen. mit dem er ganz persölich wuchern kann. "Den Jakobsweg sah ich als meine letzte Chance an, etwas Außergewöhnliches zu erreichen", sagt der Markt Schwabener. Mit 70 Jahren und einem überstandenen Schlaganfall hat er sich vergange Pfingsten aufgemacht, um 800 Kilometer zu Fuß auf dem Jakobsweg von Lourdes nach Santiago de Compostella zu wandern. Über seine Grenzerfahrung berichtet Bauer am Donnerstag, 28.02.2013, um 15 Uhr im Seniorenzentrum im Burgerfeld. Dazu wird er Bilder der strapaziösen Tour über die Pyrenäen zeigen, die ihn bald spüren ließ: "Nur der Weg ist das Ziel , die Gottes-Erkenntnis und das Gottes-Verstehen."
Sechs Wochen war Bauer unterwegs. Und machte sich das Pilgerleben zu Beginn mit einr Reihe von "massiven Anfängrfehlern" schwer, wie er in seinen Reisetagebuch schreibt. So verlor Bauer seine Uhr und seine Kopfbedeckung, musste sich mit einer abgelösten Schuhsohle plagen und stellte fest, dass es sich nicht gelohnt hatte, an einem ordentlichen Reiseführer zu sparen. "Billiges Papoier von der Informationsstelle in Lourdes klebte bald zusammen und löste sich auf", schreibt Bauer.
Doch in der größten Verzweiflung traf er immer auf "Engel", die ihm selbstlos halfen. Dazu gehörte der holländische Fahrradpilger, der ihm sein Kappi schenkte, genauso wie die Selmare. Die Spanierin habe ihn aufgelesen, "als ich im schlimmsten Dauerregen auf der Asphaltstraße taumelte".
Sein Stolz, nichtmit dem Auto zu fahren, sondern nur laufen, sei dahingeschmolzen. Selmare lieferte Bauer nach einem Zwischenstopp bei ihrer Tochter in der Herberg ab, kopierte ihm eine Wanderkarte über die Pyrenären und versorgte ihn mit Tee und einem belegten Brot. "So danke ich meinem Engel Selmare für ihre großartige Unterstützung. Ihre Hilfe war größer, als ich es zu beschreiben mag", hält Bauer fest. Von seinem Übergewicht habe Selmare nicht gesprochen. Allerdings habe sie gefragt, ob sein Vorhaben mit 70 Jahren nicht doch zu gewagen wäre, denn Got sei schließlich überall, nicht nur in Santiago. "Selmare meinte es wirklich gut" schreibt Bauer weiter. "Aber ich wollte nach Santiago, zu Fuß.


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